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Panne

Hallo!

Vor 2 Tagen hatten wir ne Autopanne mitten im Nichts. Aus dem Motor ist Kuehlwasser ausgelaufen und wie sich spaeter rausstellte ist die Dichtung kaputt und muss jetzt fuer 1000Dollar erneuert werden. Netterweise hat uns ein australisches Paar ins 100km entfernte Halls Creek abgeschleppt, wo wir bis Montag auf unseren Van warten muessen. Halls Creek ist ein richtiges kleines Scheissloch, 96% besoffene Aboriginies und 4% Mannis, die Haeuser sehen aus wie Bruchbuden und das Dorf ist eine einzige Muellhalde. Es sind 41Grad im Schatten und wir haben nichts zu tun. Wie ihr merkt, schlimmer haette es nicht kommen koennen...  Nun wohnen wir auf dem Campingplatz im Zelt! Naja... auf jeden Fall muessen wir bald wieder arbeiten.

Hoffen euch gehts besser!!??

21.9.07 06:03


WESTKUESTE Perth-Broome

Nach 2 Wochen und 4000km (2000km Umweg) sind wir nun in Broome angekommen. Wir haben einen Lift angeboten, worauf sich auch viele gemeldet haben und schon ging die Reise los... Caroline aus Frankreich, Lee aus Taiwan, Roy aus Israel und 2 Deutsche, Clara und Philipp,... alle wollten wir die Westkueste erkunden. Nach einem Grosseinkauf fuhren wir am 02.09. gen Norden.

Zu unserer Reisegruppe: die ersten 2 Tage waren wirklich lustig und wir hatten ne Menge Spass, doch dann entpuppten sich der Deutsche und der Israeli als ... und somit begann der Stress. Die beiden Maedels verliessen uns auf halber Strecke, weil sie zeitlich gebunden waren und nach Perth zurueck mussten. Die letzten 5 Tage reisten wir zu fuenft, was die Situation nicht verbesserte. Wir haben viel daraus gelernt und werden demnaechst vorsichtiger sein, weil die Leute uns schon sehr gestresst und die Zeit ein wenig vermiest haben.

Zur Westkueste: es war einfach wunderschoen, YEAHHHH, wir sind in Australien!!!! .. so haben wir es uns vorgestellt!!!! Angefangen bei den Pinnacles (millionenalte Muschelablagerungen die wie Felsen aus dem Boden ragen), unzaehligen schoenen Straenden mit tausenden von Muscheln, kleine vertraeumte Fischerstaedte, Nationalparks (Kalbarri und Karijini) mit tiefen Schluchten, eiskalten tuerkiesblauen Pools und Wasserfaellen bis hin zu abwechslungsreicher und wunderschoener Landschaft (Coral Bay, Exmouth). Man kommt sich hier vor wie im Zoo.., wir haben schon Buckelwale beobachten koennen, viele Emus und Kangaroos gesehen, Delphine und Pelikane aus naechster Naehe betrachtet (Monkey Mia), eine Schwarze Witwe auf dem Plumsklo getroffen und kunterbunte Voegel gesehen. Der Sternenhimmel in Australien ist einfach faszinierend, noch nie haben wir zuvor die Milchstrasse gesehen und waren den Sternen so nahe. Aber auch die Sonnenauf- und Sonnenuntergaenge sind traumhaft schoen. Hier sieht man auch haeufiger Aboriginies, die aber leider meistens besoffen in Parks rumhaengen. Uns sind auch schon einige lustige Dinge auf der Reise passiert, wie zum Beispiel, dass wir fuer eine 25km lange Dirt Road 1,5h gebraucht haben, die Polizei Maria angehalten hat nachdem sie ihnen die Vorfahrt genommen hat, Jakob als er am Strand lag von einer Moewe vollgeschissen wurde und wir die Autotuer ausgehebelt haben. Ansonsten laeuft es blendend!

Morgen gehts weiter nach Darwin. Bis bald!!!!

16.9.07 04:49


PERTH

Halloechen! Da sind wir wieder...

Uns geht es gut und wir haben in unseren ersten paar Wochen in Australien schon viel erlebt. Nach unserer Ankunft haben wir ein nettes Backpackerhostel gefunden und die ersten 10Tage in Perth verbracht. Wir haben uns einen Van gekauft und mussten noch warten bis die Besitzer ihn uebergeben wollten. Um ein wenig Geld zu sparen, weil eine Nacht im Hostel im 8Bettzimmer 16Euro pro Person kostet, haben wir eine Woche lang jeden Tag 3Stunden das Hostel geputzt und konnten somit kostenlos uebernachten. Wir haben uns mit dem Personal im Hostel angefreundet und vor allem Mungo, ein netter Englaender, hat uns sehr geholfen die Zeit und das Warten auf den Van zu ueberbruecken. Jakob hat sogar an einem Tag beim Moebelpacken geholfen und ein paar Euros dazu verdient.

Australien ist wirklich ganz anders als Asien und es war anfangs erstmal wieder ungewohnt. Es ist teuer (das Essen ist teilweise sogar teurer als in Deutschland, vor allem Obst und Gemuese) und sehr europaeisch. In Perth ist es gerade Winter und daher etwas kalt und regnerisch... brrrrr...
Und wir haben bisher noch nie so viele Deutsche auf unserer Reise getroffen wie hier. Ueberall sind deutsche Backpacker, was nicht gerade aufregend ist. Ansonsten haben wir uns schon ganz gut eingelebt. Perth ist eine wirklich schoene Stadt und zudem die abgeschiedenste Grossstadt der Erde. Die naechste groessere Stadt ist Adelaide und liegt rund 2800km entfernt. Wir waren bereits im Kings Park von dem man eine wirklich schoene Aussicht auf Perth hat. Auch Fremantle mit seinem Wochenendmarkt ist sehr schoen. Uns gefallen besonders die kleinen, "alten" Haeuser und man erkennt an den Bauwerken den britischen Einfluss. Unser Van eignet sich ideal zum rumreisen. Er hat 2400Euro gekostet und ist noch gut in Schuss. Von den Vorgaengern, einem franzoesischen Paaerchen, haben wir das komplette Campingequipment dazu bekommen (Zelte, Gaskocher, Campingstuehle, Geschirr etc.), so dass wir eine Mitfahrgelegenheit anbieten wollen, um in einer grossen Gruppe zu reisen. So koennen wir den Sprit teilen und sind in Gesellschaft. Den Van werden wir dann wieder in Sydney verkaufen, wenn die Reise weiter nach Neuseeland geht. Vor einer Woche ist Patricia, eine Freundin aus der Heimat, zu uns gestossen und nun arbeiten wir Drei 30km suedlich von Perth in einer Karottenfabrik. Es ist ein echt harter Job. Wir arbeiten jeden Tag 11Stunden und stehen die meiste Zeit in kalten und nassen Fuessen am Fliessband und sortieren Karotten oder packen Kartons. Wir verdienen 8Euro die Stunde und koennen so die Reisekasse ein wenig aufstocken, auch wenn einem beim Gedanken an den Job schon echt schlecht wird. Aber wir wollen noch ein wenig durchhalten. Ein Fabrikarbeiter namens Pavis hat uns netterweise angeboten bei ihm kostenlos zu uebernachten unter der Woche. Er hat uns seine Schluessel fuer das Haus gegeben und will uns staendig zum Essen einladen. Er lebt alleine und freut sich sehr ueber unsere Gesellschaft. Nun schlafen wir jede Nacht bei ihm und fahren immer alle Vier gemeinsam zur Arbeit. Am Wochenende halten wir uns aber meist in Perth auf. Patricia schlaeft dann im Hostel und wir beide suchen uns nen abgelegenen Platz und schlafen im Van. Einen Van zu haben ist wirklich die guenstigste und flexibelste Art hier zu reisen. Nun muss er unsere geplante Route nur noch durchhalten... wir wollen gerne nach Broome (rund 2000km noerdlich von Perth), dann nach Darwin, durchs Outback zum Ayers Rock (Alice Springs), nach Adelaide, Melbourne, Sydney und die Ostkueste hoch und dann wieder zurueck nach Sydney. Da haben wir uns einiges vorgenommen und hoffen die Strecke von ungefaehr 15000km zu schaffen!

Wir hoffen euch geht es gut??!!

Viele liebe Gruesse aus Australien!

24.8.07 04:07


2 Wochen Urlaub auf der Surferinsel Bali

Relaxeeeeeeeeeeeeeeennnnnnn....

Wir haben es uns wirklich gut gehen lassen...

kurz und knapp: nettes Hotel mit Komfort fuer nur 6 Euro pro Person, Sonne, Strand, Pool, Surfen, Lesen, Shoppen und leckeres Essen. Bali ist noch guenstiger als Thailand, kaum zu glauben. Leider sind Jakobs Ohrenschmerzen wieder gekommen und mal wieder stand fuer ihn Antibiotika auf dem Speiseplan. Deshalb entschieden wir uns in Kuta, der Touristenhochburg zu bleiben, um uns sozusagen "auszukurieren". Maria lernte zwischendurch Surfen, wobei Jakob nur zusehen konnte und sich dabei amuesierte.

Fuer 2 Tage haben wir uns wieder ein Moped ausgeliehen und sind in den Sueden Balis nach Uluwatu, Padang Padang und zum Dreamland-Beach gefahren (fuer die Insider) und haben beim Ripcurl Surfcontest zugeschaut, wo Surfer und Chicks ihre neuesten Stylezzz praesentierten... YEAHHH Baby... Am naechsten Tag ging es nach Tanah Lot zum Hindutempel im Suedwesten Balis. Der Tempel liegt an der Kueste auf einer Felsspitze und bildet mit den umgebenden Felsen eine wunderschoene Kulisse. Bei Ebbe kann man ihn begehen. Maria hat heiliges Wasser aus einer Quelle getrunken und wurde von einem Priester gesegnet mit Reis auf Stirn und Brustkorb und einer Bluete fuers Ohr. Auf der Fahrt haben wir viele sattgruene Reisfelder gesehen, die von fleissigen Arbeitern gepflegt wurden.

Der Verkehr auf Bali ist hektisch und gefaehrlich und die Polizei ist korrupt. Auch wir wurden angehalten und mussten 5 Euro zahlen, weil Jakob keinen Internationalen Fuehrerschein hatte und zudem ueberholt hat, UND... nachdem wir gezahlt hatten, durfte Jakob auf Ansage des Polizisten so weiter fahren, weil es sein Areal sei.. is klar!!! Ansonsten sind die Balinesen ein sehr nettes hinduistisches Voelkchen, welche ueberall Opfergaben aufstellen, die von Hunden gefressen werden und fuer Touristen als Stolperfalle im Wege stehen. Die Insel ist sehr gross und man kann mit dem Moped nicht so weite Strecken hinterlegen, sonst waeren wir auch gerne nochmal in den bergigen Norden gefahren. Wat soll's... Wir hatten ne schoene und entspannte Zeit auf Bali, auch wenn wir manchmal etwas Angst vor Anschlaegen hatten, weil sich in Kuta doch einige Touristen tummelten.

Nun sind 3 Monate Suedostasien vorbei... keine Horrorbusfahrten (gut!!!), keine gefaelschten Markenklamotten mehr, keinen frischen Pineapple und Lemon-Juice fuer 30Cent, keine ueberfuellten Mopeds (wir staunen immer wieder, wie viele Personen auf ein Moped passen koennen!), keine Asiaten und kein Feilschen mehr, billiges und gutes Essen werden wir wohl auch vermissen...

Und nun erwartet uns Down Under - Preisschock inbegriffen!!!

Wir verlassen Bali mit einem weinenden und einem lachenden Auge, denn so guenstig wie wir in Suedostasien umhergereist sind und gelebt haben, werden wir wohl so schnell nicht mehr..., aber natuerlich freuen wir uns auch riesig auf Australien und sind sehr gespannt, was uns erwarten wird. Heute Nacht geht unser Flieger nach Perth. 4:35Uhr werden wir ankommen und fuer 30Dollar mal eben zu unserem guenstigen Hostel (13Euro pro Person im 4Bettzimmer) fahren. Wir werden sehen und lassen uns ueberraschen. Auf jeden Fall ist bald mal Arbeiten angesagt, was nicht so schlimm ist, denn wir hatten ja nun wirklich 3 chillige Monate.

Geht's euch denn gut da draussen??? 

Viele liebe letzte Gruesse aus Suedostasien!!!!!!!!!!!

 

31.7.07 10:53


Singapur

Nur 4 Tage waren wir im Stadtstaat und kleinsten Land Suedostasiens, was zudem sehr modern, sauber, streng und reich wirkte. Wir waren in Little India in einem relativ guenstigen Backpacker Hostel untergebracht und haben den Komfort des Hostels genossen, vor allem die Kueche beschlagnahmt und zum ersten Mal seit langer Zeit wieder selber gekocht.

Singapur ist an sich sehr vielseitig... 4,2 Millionen Menschen (hauptsaechlich Chinesen, Malayen und Inder).

Wir waren im Nationalmuseum bei einer Ausstellung zur Documenta und natuerlich im beruehmt beruechtigten Zoo und bei der Nightsafari. Der Zoo ist echt wunderschoen angelegt und man kann alle moeglichen Tiere bestaunen.

Und nicht zu vergessen die kuenstlich angelegte Vergnuegungsinsel Sentosa auf der wir auch einen Tag verbracht haben.

14.7.07 12:17


Borneo!! Eine Woche Abenteuer...

 ... gleich am Tag nach unserer Ankunft sind wir direkt mit dem Bus zum Mount Kinabalu Nationalpark gefahren und haben uns nach einer Unterkunft auf dem Berg erkundigt. Leider war alles fuer den ganzen Monat ausgebucht und die ersten Leute haben sich bereits auf den Weg gemacht den hoechsten Berg Suedostasiens (4095m) zu besteigen. Wir haben uns informiert, ob es eine andere Moeglichkeit gibt und sind 3 Amerikanern zum Parkmanagement gefolgt ....
YEAHHHH.. und schwupps hatten wir ne Unterkunft zwar ohne jeglichen Luxus (Doppeldeckerbetten, keine Heizung, ekelhafte Matratzen usw...), aber das war uns egal, hauptsache wir koennen zum Berg... 

hmmm... allerdings wussten wir da noch nicht was auf uns zukommen wuerde..
wir haben schnell die Tasche gepackt, alles bezahlt (Eintritt, nen Guide etc..), was gegessen und schon waren wir mit den drei Amis (Alex, Rick und Stacy Hi Guys!!) auf dem Weg... Bei Sonnenschein, 6 km nur bergauf durch den Dschungel, ueber Felsen, Steine, Wurzeln und Treppen, wurde uns schnell klar, dass das Ganze kein Zuckerschlecken wird!
Wir haben uns viel Zeit gelassen und sind dann gegen fruehen Abend bei der Mittelstation auf circa 3000m Hoehe mit schweren Beinen und voellig platt angekommen. Nachdem wir gegessen und Karten gespielt haben ("Asshole") sind wir gegen 20 Uhr ins Bett, schliesslich mussten wir um 2:30 Uhr wieder aufstehen. Wir konnten leider nicht sehr gut schlafen, die Hoehenunterschiede und der lange Marsch machten sich doch bemerkbar.

Als es dann die letzten 2,8 km hochging (2 km davon waren so steil, dass man sich nur mit einem Seil hochziehen konnte), merkten wir, dass wir die Hoehe und Kaelte (5 Grad) nicht gut vertrugen... wir waren schlapp, hatten Kopfweh, Uebelkeit und die Lunge tat weh... naja........ nach unzaehligen Pausen haben wir doch noch den Gipfel erreicht, leider nicht rechtzeitig zum Sonnenaufgang, aber das war uns wurscht.
Allein fuer die Aussicht von dem 4095 Meter hohen Gipfel hat sich die ganze Anstrengung gelohnt!!
Dann hiess es den ganzen Weg wieder runter. Maria musste sich vor Erschoepfung uebergeben, aber da war sie nicht die Einzige. Gegen 14 Uhr waren wir dann wieder unten und hatten insgesamt 11,6 km an diesem Tag in den Beinen.... beim Abstieg haben wir erstmal realisiert wie krass der Weg war...
3 Tage lang schmerzten alle Muskeln, vor allem beim Treppen steigen... Eins ist klar, so schnell werden wir keinen Berg mehr erklimmen und sind froh, dass wir es hinter uns haben!
Stolz sind wir auf unser Zertifikat und auf die wunderschoenen Fotos...

Dann ging es direkt am gleichen Tag noch weiter 4 Stunden mit dem Minibus, einem bekloppten Busfahrer und den 3 Amis Richtung Sandakan. Wir waren so KO und hatten noch Schlafentzug von den vorherigen Tagen, dass wir in unsere Betten gefallen sind. Den folgenden Tag haben wir mit den Amis verbracht. Wir waren in nem tollen Hotel im Pool baden, haben Karten gespielt, Alkohol konsumiert, Tischtennis, Billard und Frisbee gespielt und schliesslich haben uns die 3 eingeladen zu einem wirklich leckeren Dinner (Buffet in einem Nobelrestaurant)... dann mussten wir die 3 leider verabschieden...

Am naechsten Tag ging es nach Sepilok zum Orang Utan Rehabilitationscenter. Wir konnten bei der Fuetterung dabei sein und verspielte Orang Utans beobachten. War supaaaaaaaaa ...

Am 08.07. ging es dann um 8 Uhr zur Turtle Island mit einer Uebernachtung auf der Insel. Die kleine Insel Pulau Selingan liegt dicht an der philippinischen Grenze und bildet mit 2 weiteren Inseln den Turtle Isand Park. Nacht fuer Nacht kommen hier Schildkroeten an Land um ihre Eier abzulegen. Nach einem gemuetlichen und sonnigen Strandtag warteten wir nach dem Abendessen auf die Turtle-Rufe unseres Guides, was bedeutet, dass eine Schildkroete gesichtet wurde. Gegen 20 Uhr war es dann soweit und wir konnten einer grossen Schubi beim Eierlegen zuschauen (103 Eier hat die Gute gelegt). Danach hat der Ranger die Eier in einem eingezaeunten Areal vergraben und mit Datum versehen. Es dauert ungefaehr 45-60 Tage bis die suessen Babys schluepfen. Abschliessend konnten wir die Freilassung von 50 Minischildis life erleben und die Kleinen sogar anfassen und zum Meer begleiten. Leider ueberleben nur 1-2%!

Bisher war Borneo unsere aufregendste Woche!!!

Seit gestern sind wir in Singapore... Viele liebe Gruesse!

10.7.07 12:49


Cameron Highlands, Perhentian Islands und Kuala Lumpur

Hallo ihr Lieben!

Wo waren wir stehen geblieben..?? ahhh Georgetown, von da ging es nach 2 Naechten weiter...

Nach circa 4 Stunden angenehmer und unterhaltsamer Fahrt (unser Busfahrer war sehr nett, konnte gut Englisch und hat uns viel ueber Land und Leute erzaehlt) sind wir in den Cameron Highlands (1500m), Tanah Rata, angekommen. Bereits bei dem Anblick der Landschaft aus dem Busfenster waren wir erfreut und gespannt was uns in den kommenden Tagen erwarten wuerde und nachdem der Busfahrer die Klimaanlage ausgeschaltet hat und wir nun die kuehle Luft spueren und den Geruch der Natur, vor allem der vielen umliegenden Teeplantagen wahrnehmen konnten und zudem die Sonne schien, strahlten unsere Gesichter. Unser Hostel war gemuetlich und lag auf einem kleinen Berg von dem man eine schoene Aussicht hatte und nur 5 Minuten zur Innenstadt gehen musste. Direkt am naechsten Tag haben wir eine 4 stuendige Countrysidetour gebucht. Angefangen hat der Trip mit dem Besuch einer chinesischen buddhistischen Tempelanlage. Weiter ging es zu der riesigen, mehrstoeckigen Gartenanlage (Rosecenter) mit vielen wunderschoenen Blumen in allen moeglichen Formen und Farben. Dann fuhren wir zu einer Erdbeerplantage und verspeisten einen leckeren Erdbeereisbecher (mmmhhhh...). Weiter gings zu den Teeplantagen, wo der BOH Tee waechst und produziert wird. Uns wurde der Weg des Tees von der Plantage in den Teebeutel erklaert und die Fabrik gezeigt. Dann ging es zur Schmetterlingsfarm, Bienenfarm und letztlich zu einem Obst- und Gemuesmarkt, wo wir uns eindeckten und ein kleines Picknick im Hostel machten. Es war ein cooler Tag!

Nach 3 Tagen Cameron Highlands, frischer Luft und viel Tee trinken ging unsere Reise weiter zu den Perhentian Islands an der Ostkueste Malaysias. Die Insel zaehlt mit zu den schoensten Malaysias und besteht aus einer grossen und kleinen Insel. Wir haben uns fuer die kleinere Insel (Kecil) entschieden. Die Busfahrt war ok (viel besser als in Thailand!), dafuer war die Speedbootfahrt zur Insel der Oberknaller! Wir hatten Pech mit unserem Boot (kein Wasserschutz) und waren pitschnass als wir ankamen, mussten mitten auf dem Meer anhalten, weil die Wellen zu hoch waren um weiter zu duesen und unser Fahrer wollte trotzdem noch den Rekord brechen. Naja.. Nach ner guten Stunde sind wir dann am Longbeach angekommen, mussten mit nassen Klamotten ein Hostel suchen, doch die meisten waren leider ausgebucht. Nur ein Bungalow konnten wir finden, was auch wirklich voll ekelhaft war, aber da mussten wir durch.. Sind direkt am naechsten Tag samt Gepaeck durch den Dschungel an einen anderen Strand, Coral Bay, gelaufen und haben dort ein schoenes, sauberes Hotel gefunden. So ist das halt, wenn man nicht bucht und weiss wo man abends schlafen wird... Wir verbrachten eine ganz nette Zeit auf der Insel (nur ein heftiges Unwetter, wo unser Bungalow ein bissel wackelte), waren viel schnorcheln (Jakob hat Schildkroeten gesehen), trafen andere Traveller, darunter auch ein deutsches Paaerchen, mit denen wir an einen einsamen Strand gegangen sind um zu schnorcheln. Leider wurden beide Rucksaecke (inklusive allen wichtigen Papieren, Geld etc.) der Deutschen geklaut waehrend dessen Maria am Strand war. Ist ne laengere Geschichte.. Uns ist nichts weggekommen und auch nichts passiert! An dem Strand soll haeufig von Drogenabhaengigen vom Nachbarstrand geklaut werden. Nun hatten wir die Beiden am Backen, haben ihnen Geld geliehen und sind mit denen nach Kuala Lumpur gereist. Das war auch eine ueble Tour.. (oh man) Nachdem wir am Festland ankamen, haben wir keinen Bus mehr nach Kuala Lumpur bekommen, mussten mit dem Taxi 110km suedlich fahren, eine Nacht schlafen und am naechsten Tag den Bus nehmen.

Nun sind wir seit 2 Tagen in Kuala Lumpur mit vollem Programm im Gepaeck, weil wir morgen mit der Fluggesellschaft Airasia nach Borneo, Kota Kinabalu, fliegen. Gestern sind wir um 7:30 Uhr aufgestanden, haben uns auf den Weg zu den Petronas Towers gemacht, den hoechsten Zwillingstuermen der Welt (452m). Wir wollten ein kostenloses Ticket fuer die Skybridge bekommen. Natuerlich waren wir nicht die Einzigen. Eine Stunde standen wir in der Schlange und um 13 Uhr konnten wir auf die Bruecke auf 170m Hoehe. Danach sind wir zum Fernsehturm, KL Tower (vierthoechste der Welt) gegangen und wurden auch hier wieder mit dem Aufzug hochgeschossen und konnten aus 276m die Aussicht geniessen. Dann ging es weiter nach Chinatown, Central Market und abschliessend zum Nightmarket, der noch mehr gefaelschte Sachen bietet als in Bangkok. Heute haben wir es etwas ruhiger angehen lassen. Nach dem Fruehstueck (frisches Obst vom Markt) ging es zu Fuss zur Monorailstation (Skytrain) und von da aus zu einer riesigen Shopping Mall mit allem was man sich vorstellen kann. 13 Stockwerke, alle moeglichen Markengeschaefte, ne Bowlingbahn, Kino und der Hammer: ein Freizeitpark. Natuerlich haben wir auch ne Runde auf der Achterbahn gedreht. Kuala Lumpur ist ein einziges Shoppingparadies!!!!!!! YOOOOHHH, jetzt noch was essen und dann ab in die Falle, morgen fliegen wir 7:50 Uhr los, muessen allerdings schon 4:30 Uhr hoch, weil der Flughafen circa 70km entfernt ist.

Das wars erstmal! Wir hoffen euch gehts gut??!!

Tschau Kakao!

 

2.7.07 14:32


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